Der Treuhänder

9 Axiome der Realen Ökonomie

Die Reale Ökonomie, wie ich sie nennen will, wurde von @Ektrit auf Twitter unter der Namensgebung #krisonomics formuliert. Um selbst ein besseres Verständnis zu erlangen werde ich die Axiome der Realen Ökonomie in diesem Beitrag wiedergeben. Manche der folgenden Punkte habe ich in vorhergehenden Blogposts schon einmal näher beleuchtet, sodass ich mich hier nur auf deren Zusammenführung beschränken möchte. Erst in noch erscheinenden Beiträgen werde ich die bisher ausstehenden Punkte näher erörtern. Zusätzlich möchte ich anmerken, dass die folgende Auflistung der Axiome nicht vollständig ist und mit der Zeit erst noch komplettiert werden muss.

  1. Geld = Handelsungleichgewicht
  2. Gewinn = Umsatz – Kosten
  3. Inflation = Knappheit an Gütern
  4. Deflation = Überangebot an Gütern
  5. Der Preis eines Gutes ist ein Signal
  6. Damit etwas produziert werden kann müssen zwei Dinge gleichzeitig existieren a) der Wille zur Arbeit und b) die Bereitstellung von Produktionsmitteln! Beides beruht auf Freiwilligkeit und kann nicht erzwungen werden.
  7. Nur dort wo Güter produziert werden, können diese verteilt und umverteilt werden.
  8. Wieviel innerhalb einer Gesellschaft verteilt und umverteilt werden kann ist definiert durch die Produktion von Gütern pro Stunde.
  9. Die Produktion von Gütern pro Stunde steht im direkten Zusammenhang mit der ständig und kostengünstig zur Verfügung stehenden Energie.

Zur Namensgebung:

Aufgrund der Mängel die die seit Jahren praktizierte Ökonomie hat denke ich, dass es wichtig ist sich zu den Model basierten Wirtschaftswissenschaften abzugrenzen. Die Modellastigen Wirtschaftswissenschaften sind in meinen Augen mit der Zeit durch Partikularinteressen korrumpiert worden und nur all zu oft wird die Analyse am persönlichen Wunsch oder dem des Auftraggebers orientiert. Deshalb denke ich, dass die Abgrenzung wichtig und die Namensgebung passend ist.

Vorausgegangene Blogposts:

Zu guter Letzt möchte ich Sie liebe Leser dazu ermuntern in den Kommentaren eigene Gedanken dazu zu äußern und vielleicht Ergänzungen zu formulieren.