Der Treuhänder

Die Anglosphäre ordnet die Verhältnisse neu

Die Anglosphäre wird durch ihre gemeinsame Kultur, Sprache, Rechtssystem und Wirtschaftsordnung definiert. Der Kern der Anglosphäre wird durch die sogenannten FiveEyes gebildet. Die Five Eyes entstanden aus den UKUSA Vereinbarungen, bei denen die Zusammenarbeit der Geheimdienste des Vereinigten Königreichs und der USA organisiert und beschlossen wurde. Sekundäre Partner sind AustralienKanada und Neuseeland (Durch eigenes Zutun „suspendiert“1).

Neben den oben genannten Staaten gehören auch die Mitgliedsstaaten der Commonwealth of Nations im erweiterten Sinne zu der Anglosphäre hinzu. Darüber hinaus ist im Pazifik Japan, neben Australien, der wichtigste Partner der USA. Zusätzlich erstreckt sich die erweiterte Anglosphäre über Europa. Da jedoch Europa durch und durch von den USA im militärischen und wirtschaftlichen Bereich abhängig ist, haben sie eine nicht so große Mitsprache. Europas wirtschaftliche Prosperität ist direkt von den USD Swap Linien der Fed abhängig. Damit ist Europa noch auf sehr lange Zeit an die USA gebunden, egal wie die Emotionen gegenüber den USA gerade stehen. Deshalb wird den europäischen Staaten schlussendlich nichts anderes übrigbleiben als sich dem Willen des Hegemon unterzuordnen, weshalb ich sie als nicht wirklich eigenständige Akteure ansehe.

Die USA sind der Hegemon, der über die Weltreservewährung verfügt. Diese Stellung können sie nutzen um die

  • eigenen Interessen durchzusetzen.
  • mit ihnen alliierte Staaten und Gruppen zu unterstützen.
  • eigenen Feinde zu bestechen.

Nach dieser kurzen Definition was die Anglosphäre ist und welch potentes Machtmittel der Hegemon in Form des US Dollars inne hat kommen wir nun zu paar Ereignissen der vergangenen Monate.

Das Empire schlägt zurück. So oder so ähnlich kann man die Entwicklungen der vergangenen Monate interpretieren. Bei dem sich ausspielenden Trend stehen wir zwar noch ganz am Anfang, doch die bisher erfolgten Schritte zeigen in die richtige Richtung. Die Planungsphase in der wir uns noch immer befinden wird sich wahrscheinlich noch ein wenig hinziehen aber die gestarteten Initiativen und Abkommen deuten darauf hin, dass die Anglosphäre sich um die USA herum organisiert und erneut die Zügel der Weltpolitik in die Hand nehmen wird. Bei der folgenden Auflistung von Ereignissen werde ich den Fokus mehr auf Indien, Japan, Australien und Großbritannien legen und weniger auf die USA, da diese zumeist eh im Rampenlicht stehen.

  • Verschiedene Marine Manöver im Indopazifik Raum, an denen nicht nur die Staaten der QUAD (USA, Australien, Japan, Indien) teilnehmen, sondern auch europäische Verbände.2 Großbritannien schickt mit der HMS Queen Elizabeth ihre größte Armada die seitdem Falkland Krieg in See gestochen ist in den Indopazifischen Raum. Damit unterstreicht das Königreich die Bedeutung welche es dem Indopazifik Raum beimisst und sendet damit auch ein starkes Signal an die Staaten der Region.3
  • USA und Japan betonen ihre Zusammenarbeit bei der Verteidigung von Taiwan.4
  • Japan und Großbritannien kooperieren verstärkt miteinander. Ihre Partnerschaft soll vertieft werden. Beide Länder sind Teil des F35 Netzwerkes.5
  • Space Bridge Partnership zwischen Großbritannien und Australien beschlossen, um den Wissensaustausch und die Investitionen in ihren Raumfahrt Sektoren zu fördern.6
  • Umstrukturierung der Lieferketten zwischen Australien, Japan und Indien.7
  • Fortschreitende Integration von Indien in die US Lieferketten.8
  • Umstrukturierung der Nordatlantischen Verteidigung, sodass sie den sich ändernden Herausforderungen gewachsen ist.9
  • Großbritannien bemüht sich um mehr Einfluss in Afrika.10 Auch Indien ist auf dem Kontinent aktiv.11
  • Großbritannien und Australien konnten sich auf ein Handelsabkommen einigen. 12
  • Japan will seinen wirtschaftlichen Einfluss auf der Arabischen Halbinsel ausbauen und damit auch ihre Präsenz in Afrika stärken.13
  • Laut Hören Sagen „Reopening“ von Subic Bay auf den Phillipinen durch Austal Ltd.. Es wäre ein großer Gewinn. Nicht nur das es ein Zeichen ist, dass sich Manila von Beijing entfernt, sondern Subic Bay ist auch ein strategisch besonders wichtiges Asset. Hier können Kriegsschiffe nah am Einsatzgebiet versorgt und überholt werden. Sollte es also der australischen Werftengruppe gelungen sein hier Assets aufzukaufen und Operationen aufnehmen zu können wäre es ein großer Fortschritt für die Staaten der QUAD.

Diese Auflistung ist nicht komplett aber gibt einen ausreichenden Überblick über die aktuelle Stoßrichtung der Anglosphäre. Insgesamt kann man vermuten, dass die Staaten der Anglosphäre in Zukunft erneut den Motor der Weltwirtschaft darstellen werden und nicht China. Das chinesische Jahrhundert wird nun schon seit über vierzig Jahren ausgerufen, gekommen ist es bisher nicht. Zusätzlich scheint sich der Afrikanische Kontinent zu entwickeln. Das werben vieler Länder um die einzelnen afrikanischen Staaten deutet darauf hin. Der Vorteil der Anglosphäre ist, dass viele afrikanische Länder Mitglieder der Commonwealth of Nations sind und dadurch die Zusammenarbeit vereinfacht wird. Es wird spannend bleiben zu beobachten wie sich Anglosphäre zukünftig entwickeln wird.

1https://www.aljazeera.com/news/2021/4/19/new-zealand-says-it-will-set-china-policy-not-us-led-five-eyes

2French Naval Exercise La Perouse: India Joins to Make it Full QUAD – The Financial Express

3https://www.defensenews.com/global/europe/2021/04/26/british-name-enormous-carrier-strike-group-heading-for-the-indo-pacific/

4Japan, U.S. defense chiefs affirm cooperation over Taiwan emergency (kyodonews.net)

5UK Defence Co-Operation with Japan – Second Line of Defense (sldinfo.com)

6UK-Australian Space Bridge Agreement – Second Line of Defense (sldinfo.com)

7Australia, Japan, India set up supply chain group (argusmedia.com)

8India Getting P-8s In New Deal That Includes Local Investment – Breaking Defense Breaking Defense – Defense industry news, analysis and commentary

9Re-shaping North Atlantic Defense: JFC Norfolk as a Startup Command – Second Line of Defense (sldinfo.com)

10Britain ready to provide strategic support in renewable energies, free zones and transit trade | (libyaherald.com)

11Jaishankar arrives in Kenya on bilateral visit to strengthen ties (theprint.in)

12Australia trade deal will not hit UK farmers, says Liz Truss – BBC News

13UAE, Japan Plan on Launching Business Council | Asharq AL-awsat (aawsat.com)

De-Coupling – Mehr als nur ein Buzzword

Das De-Coupling und damit das Ende der alten Form der Globalisierung schreitet voran. Es ist die Reaktion der westlichen Welt auf das destruktive Verhalten Chinas. Sei es ihr Drang jegliche Technologien stehlen zu wollen, Internationale Verträge zu ignorieren, ihre seit Jahren angewandte Grauzonen Taktiken, egal diese Liste ist außerordentlich lang. Diese Entwicklung nahm zwischen 2009 und 2012 ihren Anfang und hat sich seitdem Jahr für Jahr beschleunigt. Im Jahr 2014 hat Herr Harald Malmgren einen Aufsatz auf Second Line of Defense (SLDinfo.com) veröffentlicht mit dem viel sagenden Titel „The Return of Economic Nationalism: Shaping the Next Phase of “Globalization” À la Carte“1. In diesem Aufsatz geht er auf die Probleme ein, mit denen sich die Entwickelten und Entwickelnden Staaten dieser Welt in folge der Großen Finanzkrise konfrontiert sehen und die daraus entstehenden Implikationen. Ein interessanter Twist ist hierbei, dass Hören Sagen zufolge der US Kongress und das Pentagon im Jahr 2014 das destruktive Verhalten der Kommunistischen Partei Chinas anerkannt und mit einem eigenen Plan zum teilweise Auftrennen der Lieferketten geantwortet haben.

Dieser Trend des De-Couplings wurde durch die Pandemie sehr stark beschleunigt, doch schon zuvor kam es immer wieder zu Unterbrechungen der Lieferketten. Die Lage ist infolge des „Tit for Tat“ zwischen den USA, Australien, Japan, Kanada, Indien und einigen Europäischen Ländern auf der einen Seite und China auf der anderen immer Volatiler geworden. Mittlerweile versucht die Kommunistische Partei Chinas den USA und ihren Alliierten aktiv Schaden zuzufügen. Dabei greift die Partei auf ihre Grauzonen Taktiken zurück, zu denen Cyberangriffe gehören, Politische Kriegsführung, wirtschaftliche Erpressungsversuche, absichtliche Behinderung der Schifffahrt im Südchinesischen Meer aber auch der Versuch sich Territorien von Nachbarstaaten einzuverleiben.

Vielen Staaten und Unternehmen ist die delikate Lage in der sie sich befinden bewusst. Einige westliche Staaten haben ihre Wirtschaft und die damit verbunden Lieferketten so eng mit China verwoben, dass sie die Causa am liebsten ignorieren würden. Doch ist zu vermuten, dass die öffentlich gezeigte Zurückhaltung und stellenweise Ignoranz ein Teil des Theaters darstellt, um so Zeit zu gewinnen, damit die Lieferketten, ohne komplett im Chaos zu versinken, neu geordnet werden können. Das sich an dieser Stelle etwas bewegt darauf deuten einige Entwicklungen hin.

  • Die Demokratische Republick Kongo wie auch Angola scheinen den Einfluss der Kommunistischen Partei Chinas zurück drängen zu wollen.2 3
  • Australien, Indien und Japan arbeiten an der Umgestaltung ihrer Lieferketten.4
  • In Indonesien scheint es so als wäre ein Rohstoffinvestment der Kommunistischen Partei Chinas gescheitert. 5
  • Auch in Deutschland geschieht offensichtlich etwas bei der Rückholung der Lieferketten, ohne dass es an die Große Glocke gehangen wird.6
  • Wie Janes berichtet ist auch Airbus seit längerem dabei dabei die Produktion China frei zu gestalten. The image released on 14 June shows the main fuselage of an H175 partway through assembly at a facility in France that has been built “entirely free of any elements sourced from China”, according to Airbus The company went on to note that this has been achieved “as the result of a project that has been underway for the past five years capitalising on European aerostructures capability” 7 Das Airbus schon vor 5 Jahren mit der Umgestaltung begonnen hat bestätigt das Gerücht das der Plan des De-Couplings / Globalisierung a la Carte schon seit längerem verfolgt wird.
  • Das Thema Chips wird nicht nur in Deutschland angegangen, sondern auch Japan und die USA sind an neuen Werken interessiert und umwerben dafür unter anderem TSMC.8 9
  • Zusätzlich zu den bisher aufgezählten Entwicklungen mehren sich die Rückschläge für Beijing bei ihrem Versuch eine eigene Einflusssphäre zu erschaffen. Telefonica Espana lässt Huawei fallen und setzt zukünftig auf Nokia und Eriksson10. Italien schwenkt von der Belt and Road Initiative ab, was die Handlungsoptionen der KP im Mittelmeerraum einschränken wird und die dort von ihnen getätigten Investitionen entwertet. Darüber hinaus scheint auch Saudi-Arabien den Wink des Hegemons verstanden zu haben und lässt die Investitionen Beijings in den Pakistanischen Hafen Gwadar stranden. Sie werden in Karachi investieren11, was den Wert der bisher getätigten chinesischen Investitionen mindert und die Erfolgsaussichten für den China Pakistan Economic Corridor verringert.

Die hier getätigte Auflistung ist nicht komplett doch gibt sie eine gute Übersicht darüber wie sich die Lage entwickelt. Kurzum der Hegemon ordnet die Anglosphäre und die mit dieser assoziierten Staaten neu an, um so den kommenden Herausforderungen besser gewachsen zu sein. Dieser Prozess wird viel Zeit in Anspruch nehmen, sodass man davon ausgehen kann, dass sich die Neuordnung wahrscheinlich auf mehr als 15 Jahre erstrecken wird und dabei stellenweise sehr volatil verlaufen wird.

1Harald Malmgren; Second Line of Defense; 2014: https://sldinfo.com/2014/12/the-return-of-economic-nationalism-shaping-the-next-phase-of-globalization-a-la-carte/

2Angola: João Lourenço puts his stamp on Luanda’s diplomacy (theafricareport.com)

3DR Congo’s president says he will renegotiate mining contracts – The Citizen

4Australia, Japan, India set up supply chain group (argusmedia.com)

5China, Indonesia $2.5 billion copper deal falls apart – Asia Times

6Bosch: https://www.bosch.de/unser-unternehmen/bosch-in-deutschland/dresden/

7Janes.com: https://www.janes.com/defence-news/news-detail/airbus-goes-on-offensive-over-too-chinese-h175-offering-for-uk

8Taiwan’s TSMC to set up US$186 million R&D center in Japan: https://www.taiwannews.com.tw/en/news/4124664

9Chipmaker TSMC eyeing expansion of planned Arizona plant -sources: https://www.reuters.com/technology/chipmaker-tsmc-eyeing-expansion-planned-arizona-plant-sources-2021-05-04/#:~:text=TSMC%2C%20the%20world’s%20largest%20contract,supply%20chains%20back%20from%20China.

10Telefonica Espana to ditch Huawei in favour of Ericsson and Nokia, report says (commsupdate.com)

11Trending news: Saudi Arabia gives a blow to China in Pakistan, will not build oil refinery in Gwadar – Hindustan News Hub

Beobachtung zum Umgang der Bürger mit den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung

Die Folgende Beobachtung ist auf einen Land-Kreis beschränkt und es ist mir nicht möglich zu bestimmen, ob es in anderen genauso ausschaut. Die Menschen zeigen in der aktuellen Krise ein erstaunliches Verhalten.

Was lässt sich beobachten?

  • Viele Menschen verfolgen auf der einen Seite die Nachrichten / Medien / Experten Podcasts und stimmen mit deren Schlüssen und dargebrachten Forderungen überein, besonders wenn sie dazu öffentlich befragt werden.
  • Mit jedem weiteren Wochenende begegnen mir mehr und mehr Menschen im Wald, die in großen Gruppen so etwas wie wandernde Kneipen darstellen. Diese wandernden Kneipen sind nicht auf eine Altersgruppe begrenzt.
  • Zusätzlich trifft man sich im Garten zum Grillen und dabei passiert es immer wieder, dass Teilnehmer davon berichten, dass sie die Experten Ratschläge doch sehr ernst nehmen.

Einfach gesagt, zwischen geäußerte Meinung und dem eigenen Verhalten klafft eine riesige Divergenz. Diese Divergenz spiegelt wahrscheinlich die „wahre“ Haltung der Menschen wider und die geäußerte Meinung nur die antizipierte Erwartungshaltung anderer Personen / Personengruppen. Es ist wohl dem Umstand geschuldet, dass Gesetze und Regulierungen, welche gegen das natürliche Menschliche Verhalten gerichtet sind, keinen Erfolg haben können. Schon allein der Versuch der Implementierung solcher Gesetze und Regulierungen führt auf beiden Seiten, dem Staat (Regierung, Verwaltung, …) und den Bürgern zur Frustration. Die Frustration führt allzu oft dazu, dass von Staatsseite aus die Strafen erhöht werden und dem Zwang durch die vermehrte Anwendung der zur Verfügung stehenden Mittel Nachdruck verliehen wird. Während auf der Seite der Bürger die Ignoranz gegenüber Gesetzgeberischen Maßnahmen zunimmt und parallel dazu neue Informelle Ökosysteme Entstehen, die sich der staatlichen Kontrolle entziehen.

Solche Gesetze und Regulierungen können kurzfristig nur mit Zwang und Gewalt von einem Staat durchgesetzt werden. Sie sind aber von Anfang an zum Scheitern verurteilt und unterminieren langfristig den Kitt der die Gesellschaft zusammenhält.

Wie ernst es einer Regierung ist, dass sich eine Krankheit wie COVID-19 nicht noch einmal zu so einer Katastrophe auswächst, kann vielleicht an der Anzahl der Krankenhäuser gemessen werden. Ich denke es ist ein guter Hinweis, denn wie es sich zeigt reicht die bereitstehende Infrastruktur und Personalstärke für Extreme nicht aus. Hier passierte 2020 das gleiche wie schon in den Jahren zuvor: Die Anzahl nahm ab.

Mythbusting NATO Osterweiterung

Seit 2014 stellt sich Russland offiziell als Opfer der NATO dar. Dabei ist Moskau stehts darauf bedacht die NATO als Aggressor darzustellen und die eigenen Kriegerischen Handlungen gegenüber ihren Nachbarstaaten als reine Verteidigungsmaßnahmen zu framen. Ärgerlich dabei ist, dass diese Propaganda allzu oft geglaubt wird, was der Tatsache geschuldet ist, dass die damalige Wende äußerst rasant verlief. Ich denke, wenn man die Chronologie der damaligen Ereignisse einmal kurz darlegt, dann erkennt man sehr schnell, dass während der 2+4 Gespräche die NATO Osterweiterung nie ein Thema sein konnte.

Start von Glasnost und Perestroika unter Michail Gorbatschow, der von März 1985 – August 1991 Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion war. In Folge dieser Reform Bemühungen kam es am 9. November 1989 zum Fall der Berliner Mauer. Mit den darauf folgenden Vereinigungsbemühungen standen auch die deutschen Fragen im Raum und so kam es zu dem 2+4 Vertrag, in dem die deutschen Fragen geregelt wurden. Der 2+4 Vertrag wurde 1990 verhandelt, am 12. September 1990 unterzeichnet und trat am 15. März 1991 in Kraft. Warum war hier die NATO Osterweiterung nie ein Thema? Das hatte einen ganz einfachen Grund. Zu diesem Zeitpunkt hat die Sowjetunion noch existiert, wie auch der Warschauer Pakt. Den beteiligten Politikern hat sich diese Frage damit nie gestellt, weil sie wahrscheinlich jenseits ihrer Vorstellungskraft lag, zumindest als unwahrscheinlich abgetan wurde, so dass in den offiziellen Gesprächen nie die Osterweiterung der NATO thematisiert wurde. Die Sowjetunion endete erst am 26. Dezember 1991, der Warschauer Pakt zuvor am 1. Juli 1991, jedoch erst nach den 2+4 Verhandlungen.

Die Geschichte um die gebrochenen Versprechen ist zwar ein recht zentraler Bestandteil der Russischen Post-Sowjet Identität, doch hat sie keinen höheren Wahrheitsgehalt, als die Dolchstoßlegende nach dem Ersten Weltkrieg.

Auch die zur Begründung der Krim Annektion und dem Krieg in der Ostukraine mit angeblichen NATO Aggressionen ist Humbug. Die „großen“ Bündnis Manöver haben erst nach 2014 angefangen nicht zuvor. Auch die Stellung von NATO Truppen in den baltischen Ländern fand erst nach 2014 statt. Deren Umfang ist minimalst und es ist lächerlich, wenn Moskau behauptet, dass sie sich durch 5000 Mann NATO Truppen bedroht fühlen. Selbst die „großen“ Manöver wie Defender Europe 2020 (ca. 37000 Soldaten, 2021 ca. 30000) können von ihrer Dimension niemals als eine realistische Bedrohung Russlands angesehen werden. Die Russische Armee verfügt über eine Truppenstärke von Nahezu 1 Millionen Soldaten plus 2,5 Millionen Reservisten.

Das Problem bei Staatlich verordneten Investitionsschemen

Der Green New Deal, wie auch andere Staatlich verordnete Investitionsschemen haben eines gemein. Ihnen werden immer die besten wirtschaftlichen Aussichten nachgesagt. Hier kommt man jedoch zwangsläufig zu dem Punkt an dem man sich fragen muss: Wieso muss denn diese oder jene wirtschaftliche Aktivität subventioniert bzw. regulatorisch gefördert werden, damit überhaupt Investoren angezogen werden?

Seit der Großen Finanzkrise und der darauf folgenden Eurokrise ist Geld und damit Kapital genug vorhanden, doch die Investoren reißen sich nicht um diese hoch angepriesenen Neuen Technologien. Kapitalmanager werden durch ESG Richtlinien und andere regulatorische Maßnahmen der Zentralbank, Europäischen Kommission und den einzelnen Regierungen der Mitgliedsstaaten dazu genötigt in diese Bereiche zu investieren.

Wäre in den „Neuen Technologien“ wirklich eine angemessene Wertschöpfung zu erreichen, die Investoren würden sich, in einer Umgebung in der die Kapital Aufnahme kaum etwas kostet und die erreichbaren Zinsen bei Null oder darunter notieren, nur so um diese Projekte reißen, wenn sie denn damit Werte schaffen könnten. Die Zentralbanken, Regierungen und die Kommission würden nicht darüber beraten wie sie den Bereich am besten fördern können, sondern darüber wie sie der Investitionsmanie Herr werden könnten, um so der entstehenden Blase entgegen zu wirken.

Natürlich kann der Staat wirtschaftliche Aktivitäten fördern und sollte dieses auch tun, doch ist es hierbei kontraproduktiv, wenn an zentraler Stelle nicht nur das Ziel ausgegeben, sondern auch der gewünschte Lösungsweg diktiert wird. Das schränkt die Handlungsoptionen zur Entwicklung fortschrittlicher Technologien nicht nur ein, sondern es werden oft perverse Anreize geschaffen, die dazu führen, dass das dann etablierte System durch einzelne Teilnehmer / Teilnehmergruppen ausgenutzt / manipuliert wird.

PS.: Holz zur Energiegewinnung (allgemein Biomasse) nutzen ist keine fortschrittliche Technologie, das ist ein Rückschritt.

PPS.: Gosplan und Gosbank haben in der Sowjetunion nicht funktioniert und werden auch in der Europäischen Union keinen Fortschritt einleiten, sondern wie zuvor in der UdSSR die bestehenden Missstände betonieren.

Active Measures – Liebes Grüße aus Moskau

Seit einigen Wochen konzentriert Moskau mehr und mehr Truppen und Material an der Grenze zur Ukraine und auf der Krim Halbinsel. Hierbei handelt es sich um ein Ausmaß an Truppenbewegungen, die solch hohe Kosten verursachen, als dass sie mit einer Großübung erklärt werden könnten. Das Russische Eisenbahnnetz ist zu einer für die Agrarwirtschaft wichtigen Zeit vom Militär ausgelastet, was zu Kosten im Agrarsektor führt. Die normale Zeit für Zapad 2021 wäre der Herbst, nicht das Frühjahr. Auch kann seit Januar diesen Jahres eine Zunahme von Verstößen gegen das Waffenstillstandsabkommen Minsk II innerhalb der Gebiete Luhansk und Donetsk beobachtet werden. Dazu läuft auf den Russischen Staatssendern seit Tagen die Propagandamaschine auf Hochtouren bei denen das Handeln Russlands als Verteidigung der Heimat dargestellt wird und absurde Behauptungen aufgestellt werden wie zum Beispiel: Ukraine und NATO planen einen gemeinsamen Angriff auf Luhansk und Donetsk. Der Ton in den Russischen Medien wird Schriller aber nicht nur das.

Heute Nachmittag bekam ich mit, dass Kameraden schwindlige Briefe, ohne Absender, zugesendet bekommen, deren Inhalt an Aktive Maßnahmen des KGB / GRU erinnern. Anscheinend ist der Zweck der Maßnahme die Demoralisierung. Zusätzlich dazu hat auch die Russische Troll Armee auf Twitter und wahrscheinlich auch anderen Sozialen-Plattformen ihre Aktivität deutlich erhöht. Hier werden Fake News, Tatsachenverdrehungen verbreitet, kurzum es handelt sich um Maßnahmen der Politische Kriegsführung, Memetic Warfare, usw.. Ziel ist es den Westen als Aggressor darzustellen, um zum einen die Deutungshoheit über kommende Ereignisse sicher zu stellen und zum anderen innerhalb der Ziel-Bevölkerung Unsicherheit plus Zwietracht zu sähen.

Update Desinformationskampagne:

Ein Post von Instagram in dem Behauptet wird, das NATO Truppen zur Front in der Ukraine eilen. Das ist eine Desinformationskampagne. Ich möchte nur daran erinnern wie voll unsere Schienen und Straßen waren, als die hier stationierten US Truppen in den Irak beordert wurden. Kurzum wir würden es eindeutig sehen, wenn die NATO Truppen bewegen würde. Wäre an diesen Behauptungen nur ein Fünkchen Wahrheit, dann würden die Häfen an der Deutschen Küste und auch die der Niederlande und Belgiens von Kriegsmaterial nur so überschwemmt.

Insgesamt erinnert mich die Lage an das Jahr 2014 vor der Annexion der Krim und der Besetzung von Luhansk und Donetsk durch Russland. Auch damals kam es im Vorfeld zu Aktiven Maßnahmen gegenüber Kameraden und zum Einsatz der gut geölten Propaganda Maschine gegenüber der Bevölkerung. Der Hybride Krieg gegen seine Nachbarn gewinnt erneut an Schärfe.

Wer sich für die Methodik der Psychologischen Kriegsführung des GRU interessiert, der wird in dem Aquarium Leaks genannten Dokument fündig.

Ausweg aus dem wirtschaftlichen Dilemma der EU

Dem seit über einem Jahrzehnt anhaltenden Dilemma, welches aus der Großen Finanzkrise und der im Anschluss geschehenen Eurokrise entwachsen ist, wird man mit den aktuellen Mitteln nicht entkommen können. Die bisher durchgeführten Maßnahmen wie das Quantitative Easing haben nur den Transnationalen Kooperationen geholfen, nicht der Gesellschaft in ihrer Gänze. Während sich Großkonzerne in Europa auf dem Kapitalmarkt im Tausch für negative Zinsen Kapital besorgen können, kann dass der Mittelstand nicht. Auch Gründer verfügen nicht über diesen Luxus. Insgesamt sind diese Maßnahmen Wettbewerbsfeindlich, ein Umstand der sich in dem sehr geringen Wirtschaftswachstum der Europäischen Union widerspiegelt.

Hierbei spielen auch noch andere Maßnahmen mit hinein, wie z.B. die ESG Richtlinien, die nur die Kosten erhöhen aber nicht für eine erhöhte Produktivität sorgen. Die ESG Richtlinien und andere harte und weiche Regulatorische Maßnahmen haben um die bestehenden Großkonzerne Europas einen sehr tiefen und breiten Graben gezogen, sodass Konkurrenz nahezu ausgeschlossen ist. Damit sind die wirtschaftlichen Verhältnisse festgeschrieben und eine effiziente Entwicklung der Wirtschaft ist so nicht möglich. Die Großkonzerne können sich diese ESG Richtlinien und Co. leisten, doch die kleinen und mittleren Unternehmungen nicht. Diese verschwinden zwangsweise vom Markt, sodass eine Monopolisierung der Wirtschaft stattfindet. Dass alles ist aber kein Natur Gesetz, sondern ist eine Ursache fehlgeleiteter Regulierung und der angewandten Finanzalchemie.

Ein Ausweg aus dem Dilemma wäre es, wenn a) das Gründen einer Unternehmung wieder einfacher gestaltet würde, wie auch b) der Prozess zum Patentieren von Erfindungen. Die künstlich durch schlechte Regulierung geschaffenen Gräben müssen abgeschafft werden, da sie die Großkonzerne Unterstützen, während die kleinen und mittleren Betriebe an diesen zugrunde gehen.

Zusätzlich müssen c) die Zinsen angehoben werden, denn diese sind der Hauptgrund für das Zusammenbrechen der Angebotsseite. Die Angebotsseite ist es die Arbeitsplätze schafft. Sobald die Großkonzerne sich nicht mehr für Nullzinsen oder Negativzinsen Kapital besorgen können, sind auch sie dazu gezwungen in neue Produktionsmittel zu investieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Aktuell besorgen sie sich lieber das Kapital am Anleihemarkt und „simulieren“ eine rege Geschäftstätigkeit.

Diese drei Wege würden die gesamte Angebotsseite stärken. Dadurch würden neue Arbeitsplätze in Europa entstehen und eine neue wirtschaftliche Dynamik kann sich entfalten. Erst durch das entstehen gut bezahlter Arbeitsplätze käme es zu einem Dreh in der Vermögensverteilung und damit langfristig auch zu einer Stimulation der Nachfrageseite.

Leider wird in Europa aktuell genau das Gegenteilige verfolgt. Der Green New Deal, Quantitative Easing und Gedanken zu einem Allgemeinen Grundeinkommen, höhere Steuern, Vermögenssteuern und Co. klingen zwar alle oberflächlich gut, doch dahinter verstecken sich die Maßnahmen, die die aktuellen schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse in Europa zu Gunsten der Großkonzerne und der Superreichen hervorgebracht haben. Mit solchen wohlklingenden Maßnahmen werden die bisherigen Verhältnisse betoniert und die Rolle der Politik, Verwaltung und Großkonzerne gestärkt, die schon jetzt in einer Melange miteinander verbunden sind, die an die Wirtschaftliche Organisation des Faschistischen Italiens erinnert.

Umsatz minus Kosten gleich Gewinn. Ist kein Gewinn möglich, weil die Kostenseite künstlich aufgebläht wird, so verschwindet das Angebot (Unternehmer stellen ihre Geschäftstätigkeit ein) und damit auch die Arbeitsplätze.

Mögliche Auslieferung stellt das Maduro Regime vor große Probleme

Der im vergangenen Jahr auf den Kapverdischen Inseln festgenommene kolumbianische Staatsbürger Alex Saab, wird wahrscheinlich an die USA ausgeliefert. Diese Möglichkeit stellt das Venezolanische Regime vor ein sehr großes Problem, da Alex Saab das Finanzgenie des Maduro Kartells ist. Wenn er ausgeliefert wird, dann ist es äußerst wahrscheinlich, dass Herr Saab die Offshore Struktur, mit der die Finanzen des Kartells verschleiert werden, offenlegt, um so seine potentielle Strafe abzumildern. Das wäre ein äußerst schwerer Schlag gegen das Kartell und könnte sogar zum Sturz des Regimes führen. Damit würde Russland eines seiner wichtigsten Werkzeuge auf der Internationalen Bühne beraubt und die Russischen Handlungsoptionen in Südamerika wären zukünftig stark eingeschränkt.

Diese Entwicklung ist äußerst positiv, da Venezuela infolge der Sozialistischen Ausrichtung in ein Armenhaus verwandelt wurde, welches durch die kriminellen Machenschaften des Regimes ausgeplündert wurde und wird. Hier ist es interessant zu erwähnen, dass das Regime nicht nur durch Russland und Kuba Unterstützung erfährt, sondern noch durch drei weitere. Alle fünf Staaten sind dadurch verbunden, dass sie keinerlei Interesse daran haben, dass in Venezuela und der Region Stabilität herrscht. Die drei Staaten neben Russland und Kuba sind China, Iran und die Türkei (Quelle: CSIS: The Fabulous Five: How Foreign Actors Prop up the Maduro Regime in Venezuela). Es sind Staaten die keinerlei Interesse an der Internationalen Ordnung haben, sondern im potentiellen Chaos Chancen sehen.

Interessanter Twitter Thread zur möglichen Auslieferung von Alex Saab:

Iran hat die US Regierung getestet und in Syrien die Antwort erhalten

Von dem bisher gezeigten Außenpolitischen Ansatz der Regierung Biden bin ich bisher kein Freund, da dem Terror Regime des Irans zu viel Platz gelassen wird und sich Interventionen in Afrika anbahnen, die über Jahre hinweg knappe militärische Ressourcen binden werden.

Was die Mullahs und ihre Revolutionsgarden befeuert, die Stellvertreter Kriege der Region erneut anzuheizen, sind z.B. solche Handlungen der US Regierung:
Biden Revokes Terrorist Designation for Yemen’s Houthis
Aber auch der Versuch den JCPOA erneut zu beleben, trotz der unzähligen, anhaltenden und gravierenden Verstöße von Seiten des Irans.

Sowas befeuert den Übermut des iranischen Regimes und führte direkt zu einer erhöhten Aktivität der Iranischen Stellvertreter gegen Saudi-Arabien und innerhalb des Iraks. Auch die neue Offensive der Houthis im Jemen ist eine Folge dieser „konzilianten“ Politik. Ein „Höhepunkt“ wurde am 15ten Februar erreicht, als der Flughafen von Erbil beschossen wurde und dabei ein US Kontraktor getötet wurde.

Die jetzige Bombardierung in Syrien von Stellungen der Kata’ib Hezbollah und Kata’ib Sayyid al-Shuhada sind eine direkte Antwort der US Regierung auf das destruktive aggressive Verhalten des Irans. Beide oben genannte Gruppen sind von Iran finanzierte Stellvertreter, vergleichbar mit einer Art Iranischen Fremdenlegion. Der Iran hat die US Regierung getestet und eine Antwort bekommen. Diese Antwort war gut gewählt, da sie nicht im Irak erfolgt ist, sondern in Syrien. Wäre sie im Irak erfolgt, hätte die Bombardierung dem Iranischen Regime Möglichkeiten an die Hand gegeben, um gegen die US Truppen im Irak Stimmung zu machen und so die dort schwelenden Konflikte anzuheizen.

Dementsprechend ist die von der US Regierung gewählte Antwort die Richtige, um den Mullahs im Iran ihre Grenzen aufzuzeigen. Damit ist die aktuelle Kritik an der Regierung fehl am Platz, denn das ist aktuell kein neuer, sondern ein alter Konflikt der schon seit Jahrzehnten andauert. Wäre eine Antwort ausgeblieben, dann hätte der Iran in dem Bereich (Angriffe auf US Truppen / Einrichtungen) mit weiteren aggressiven Handlungen die Grenzen der US Regierung ausgetestet. Die möglichen Kosten wurden dem Iranischen Regime nun vor Augen geführt, was zukünftig eher beruhigend als anheizend wirken sollte.

So komisch es auch für Deutsche Ohren klingen mag, Konflikte und Kriege haben immer eine Kosten-Nutzen Rechnung. Erhöht man dem Kontrahenten die anzunehmenden Kosten, so geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er seine Ziele mit militärischen Mitteln verfolgen wird.

Politik ist keine Einbahnstraße

Politik ist keine Einbahnstraße. Was der einen Seite angetan wird, dass kann der anderen Seite zukünftig genauso widerfahren. Die seit vielen Jahren stattfindende Hatz gegen Bürger die nicht dem wahren Orthodoxen Glauben anhängen, der von der einzig erleuchteten Partei / Bewegung (hier können Parteien und Bewegungen nach eigenem Belieben eingesetzt werden) vertreten wird, ist ein Rückschritt in eine sehr dunkle Zeit. Alles wird, ja muss sogar durch die Linse der eigenen Ideologie betrachtet werden. Wer das nicht tut, der kann auch kein Mitglied der einzig Erleuchteten sein, da er nicht über die richtige Einstellung verfügt. Ganze Existenzen werden durch Social Justice Warriors vernichtet, deren Agieren all zu oft zum sogenannten De-Platforming und De-Banking einzelner Personen und Unternehmen führt. Die Ironie an diesem ist, dass diejenigen die sich am lautesten für die Freiheitliche-Demokratische Grundordnung aussprechen keinen Widerspruch darin sehen, wenn sie selber wie der Apparat der Kommunistischen Partei Chinas agieren. Unangenehme Themen die vielleicht sogar die eigene Ideologisch geprägte Position in Frage stellen werden aktiv unterdrückt. Das ist eine Geistige Bankrotterklärung derer die sich an der sogenannten Cancel Culture beteiligen. Cancel Culture ist eine Totalitäre Kampfesweise die sehr an die Methodiken der Kommunistischen Parteien erinnert (Der Immerwährende Kampf ). Es sollte einen damit auch nicht verwundern, dass ein großer Teil der Silicon Valley Elite, die über enge Beziehungen zu China verfügt, die Speerspitze dieser Bewegung darstellt.

In Bezug auf die aktuellen Ereignisse und der Berichterstattung über diese möchte ich auf folgende historische Geschehnisse hinweisen:

Diejenigen die Interesse an Versöhnung haben, die betrachten nicht nur die Fehler Trumps, sondern blicken mit unverstellten Blick auf beide Parteien, deren einzelnen Mitglieder, Politiker und Unterstützer. Es geht einfach nicht an, dass etwas gut ist, solang es die eigene Seite macht aber schlecht ist, wenn es die andere Seite tut. Das nützt niemanden, es radikalisiert.