Der Treuhänder

Renewables aus der Perspektive der Nationalen Sicherheitsinteressen

Die Idee auf 100% Renewables zu wechseln klingt für den uninteressierten Beobachter erst einmal ganz gut und einleuchtend, ja logisch. Doch nähert man sich dem Bereich der Erneuerbaren Energien aus der Perspektive der Sicherheitsinteressen an, dann kommen in mir Zweifel auf ob die Zeitenwende wirklich in den Köpfen der Entscheidungsträger angekommen ist. Die sogenannten Renewables haben ein zwei Probleme im Hinblick auf die Nationale Sicherheit:

  1. Die Lieferkette ist auf China ausgerichtet. Beijing hält hier eine monopolartige Stellung. Hier tauscht man einen unangenehmen Geschäftspartner mit einem anderen aus, der immer wieder eindeutig sagt, dass es sein Ziel ist, die westlichen Gesellschaften zu vernichten, da nur so die Kommunistische Partei Chinas dauerhaft überleben kann.
  2. Naturkatastrophen die nicht unwahrscheinlich sind, können nun mal die Sonneneinstrahlung für mehrere Jahre mindern. Einen Staubschleier über die Erde legen, so wie es in der Vergangenheit immer wieder geschehen ist. Gas-, Öl- und Nuklearenergie funktionieren in so einem Fall weiter, da sie nicht so stark von Naturphänomenen beeinflusst werden können. Das Argument mit Batteriespeichern trifft hier auf praktische Hürden. Wir können nicht für mehrere Jahre ausreichend Energie speichern. Da die Erneuerbaren vom Wetter abhängig sind, sind sie damit kein dezentrales sondern eine zentralisiertes Energiesystem, dass von einem Faktor abhängig ist den wir nicht kontrollieren können, dem Wetter.
  3. Sie sind dezentral gelegen aber alle vernetzt. Diese Vernetzung erfolgt jedoch nicht über eigene sichere Leitungen, sodass das Stromnetz nicht vom Internet isoliert ist und damit äußerst einfach angegriffen werden kann. Es ist wahrscheinlich nicht möglich Wind- und Solaranlagen so zu schützen wie ein AKW, Physisch wie Cyber. Was am Internet angeschlossen ist, ist angreifbar. Das Imperativ der Zero Trust Umgebung die wir schon vor Jahren betreten haben bedeutet, dass Stromnetze vom Internet isoliert sein müssen.
  4. Offshore Anlagen schmeißen einen Radarschatten, der von einem feindlich gesinnten Staat bei einem Erstschlag als Angriffsvektor genutzt werden kann.

Deshalb denke ich, dass der Grüne – Traum seinen Endpunkt gefunden hat. Es ist ein Konstrukt, das auf einem Linearen Verlauf der Geschichte aufbaut und deshalb äußerst fragil ist. Das angedachte System ist nicht so designt, wie wir früher unsere Infrastruktur aufgebaut haben. Die war redundant und auf wesentlich mehr als 100% ausgelegt. Das jetzt angestrebte System ist über optimiert, monopolartig organisiert und damit extrem anfällig für unvorhergesehene Veränderungen. Es widerspricht in der angedachten Form dem Imperativ der permanenten Versorgungssicherheit.

Soweit einmal mit den Gedanken zu der Grünen Technologie aus der Perspektive der Nationalen Sicherheit heraus. In den schon zuvor veröffentlichen Investmentthesen bin ich auf den anderen Knackpunkt eingegangen, die Knappheit der zur Verfügung stehenden Rohstoffe und deren Herkunft.

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