Der Treuhänder

11 Geoökonomische Gegebenheiten

Die Politische Ökonomie in den Internationalen Beziehungen:

  1. Gewinn = Umsatz – Kosten
  2. Ungleichgewicht im Handel = Geld
  3. Handel entsteht durch den Willen oder den Zwang ein Gut zu erstehen welches man selbst nicht hervorbringen kann.
  4. Jede auf der Welt existierende Währung ist ein Derivat auf den USD (vgl. dazu Punkt 2) und kann dementsprechend nur stabil sein, wenn sie mit genügend USD hinterlegt ist (Handelsungleichgewicht und Fed => USD Swap Linien).
  5. Unabhängig davon, welches System ein Staat im Inneren anwendet, um die zur Verfügung stehenden Ressourcen zu verteilen, muss er sich auf dem Internationalen Markt dem Wettkampf um die gewollten und oder benötigten Ressourcen / Güter stellen. Dafür werden US Dollar benötigt, die von jedem einzelnen Staat erwirtschaftet werden müssen, ex USA. Damit ist es auch klar, dass wenn einem Staat, aus was für Gründen auch immer, die USD ausgehen, es in seinem Wirtschaftsraum zu einer Güter Knappheit kommt und in folge dieser Inflation unvermeidlich ist.
  6. Wer einen bestimmten Markt Reguliert, der beherrscht auch den entsprechenden Staat.
  7. Staaten versuchen asymmetrisch gestaltete Wirtschaftsbeziehungen zu anderen Staaten aufzubauen, um so den Einfluss auf die Politik des anvisierten Staates auszubauen. Die Interdependenzen der einzelnen Staaten untereinander sind oft asymmetrischer Natur, bei der ein Staat / eine Gruppe von Staaten die andere Seite dominieren kann.
  8. Außenpolitik ist auch immer Handelspolitik und damit nie von den Innenpolitischen Zwängen isoliert.
  9. Die Globalisierung ist politisch gewollt gewesen, sie ist keine Zwangsläufigkeit einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung. Damit ist auch die sich entwickelnde Globalisierung a la Carte (Harald Malmgren, 2014) dem Primat der Politik geschuldet, nicht der Wirtschaft.
  10. Die Internationale Ordnung ist von der Existenz eines Hegemons abhängig. Der Hegemon ist es, der die Macht besitzt, die Internationale Ordnung durchzusetzen. Erlischt dessen Interesse, aus was für Gründen auch immer, an der Internationalen Ordnung, so endet diese und wird durch eine Anarchistische Ordnung zwischen den einzelnen Staaten und Regionen ersetzt.
  11. Kommt der Handel zum erliegen, dann sprechen sehr oft die Waffen, denn der Wille oder der Zwang ein Gut zu erstehen erlischt nicht zwangsweise mit dem Ende des Handels.

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